Nach 5 Jahren Entwicklungszeit

Destiny ballert auch im neuen Gameplay-Trailer

Ein Hunter in Destiny
© Bungie
Ein Hunter in Destiny

Destiny ist das nächste große Ding am Shooter-Himmel. Nicht nur, weil Bungie schon seit fünf Jahren daran herumschraubt, sondern insbesondere wegen seines innovativen Multiplayer-Ansatzes. Aber es bleibt noch etwas unklar, wie genau das letzten Endes im fertigen Spiel aussieht. Immer wieder fiel im Zusammenhang mit Destiny der Begriff MMO, der wohl aber zu kurz beziehungsweise zu weit greift. Auch Open World trifft es nicht ganz, wir bekommen es eher mit einer sogenannten Shared World zu tun. Das heißt, wir sind hauptsächlich in Dreier-Eingreiftrupps unterwegs und können unter anderem sogenannte Public Events absolvieren. Im gerade neu erschienenen Gameplay-Video erhalten wir erstmals einen tieferen Einblick in eine Strike-Mission und erleben die unterschiedlichen Fähigkeiten der Charakterklassen.

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Destiny trumpft nämlich mit reihenweise Rollenspiel-Elementen auf. Neben drei Rassen und Klassen gibt es jede Menge Skill-Trees, Erfahrungspunkte und missionsspezifischen Loot. Der besteht aus unterschiedlichsten Klamotten, Panzerungen und Waffen, die wiederum selbst aufgerüstet werden können. Obwohl wir Destiny getrost auch alleine spielen können, entfaltet der RPG-Shooter wohl erst im wortwörtlichen Zusammenspiel seine ganze Faszination. Denn die drei unterschiedlichen Klassen, namentlich Hunter, Warlock und Titan, bieten alle ihre jeweiligen Vor- und Nachteile bezüglich besonderer Fähigkeiten, die sich ausgezeichnet ergänzen. Obendrein erstrahlt Destiny in einer richtigen Grafik-Pracht: So atmosphärisch und detailliert ballern wir selten. Auch wenn Destiny momentan noch in etwa so wirkt wie eine Kreuzung aus Borderlands, Mass Effect und Halo, soll es im fertigen Spiel noch genügend bisher unbekannte Funktionen und Details geben, die den entscheidenden Unterschied ausmachen könnten.

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Die Story wirkt jedenfalls schon ausgereift und interessant. In einer fernen Zukunft besucht ein außerirdisches Wesen namens Traveller die Erde und sorgt für eine neue Blütezeit der Zivilisation. Die Menschheit profitiert sondergleichen von der mysteriösen Entität und kann mit ihrer Hilfe zu neuen Ufern aufbrechen. So gründen die Menschen Kolonien auf Venus, unserem Mond oder Europa. Aber dann geschieht das Unvermeidliche und in einer riesigen Katastrophe werden wir beinahe ganz ausgelöscht. Übrig bleibt eine einzige Stadt der Menschen auf der Erde, über der der Traveller in einer seltsamen Sphäre schwebt und sie beschützt. Also liegt es an uns, die mittlerweile verwaisten Wüsten der Erde zu erkunden, in alten Ruinen zu stöbern und ehemalige, mittlerweile überrannte Kolonien zu besuchen. Dabei dürfen wir nicht nur ballern, sondern auch fahren, fliegen und in gewisser Weise sogar zaubern. Wer das nicht glaubt (oder Peter Dinklage als Quasi-Jarvis hören will), der sollte sich dringend das Gameplay-Video ansehen.

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Wie gefällt euch der neue Gameplay-Trailer? Was erwartet ihr von Destiny, freut ihr euch drauf?

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"Im Kino Schlafen heißt: dem Film vertrauen."

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