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Die Top 7 der Weltraum-Shooter

Unsere Alternativen zum Sci-Fi-Hit Destiny
© Activision
Unsere Alternativen zum Sci-Fi-Hit Destiny

Mit 500 Millionen Dollar Franchise-Budget möchte Publisher Activision Destiny in den nächsten Jahren zu einer echten Cashcow machen. Ob das gelingt, steht noch in den Sternen, die neuesten Zahlen sind allerdings ein Hinweis darauf, dass jede Menge Spieler sich den Shooter-MMO-Mix gönnen werden.

Falls ihr aus irgendwelchen Gründen noch nicht zugeschlagen habt oder vielleicht auch gar nicht wollt, allerdings Lust auf einen Shooter habt, der eben nicht auf der Erde spielt, haben wir ein paar Alternativen für euch. Vorhang auf für unsere Top 7 der Schießspiele im All.

7. System Shock (von Phil)

Bevor Ken Levine mit seinem Studio Irrational Games am fantastischen BioShock und dessen Nachfolger gearbeitet hat, entwickelte er System Shock. Der erste Teil erschien 1994, fünf Jahre später folgte die Fortsetzung. In dem Titel müsst ihr euch mit einer wahnsinnig gewordenen KI auseinandersetzen, die eine ganze Raumstation ins Verderben gestürzt hat. Das Spiel punktete vor allem mit seiner beklemmenden Atmosphäre und brachte die verschiedenen Genres Ego-Shooter, Rollenspiel und Survival Horror zusammen und war deswegen in gewisser Weise ein Vorreiter für moderne Vertreter. 

6. Dead Space (von Phil)

Zugegeben, die ersten beiden Ableger von Dead Space mögen zwar hauptsächlich reine Horror-Spiele gewesen sein, Teil 3 kam allerdings deutlich actionreicher daher, weswegen das Franchise sich einen Platz auf dieser Liste verdient hat. Als Mechaniker Isaac Clarke geht ihr einem Notruf der ISG Ishimura, einem Abbauschiff nach. Dort angekommen, müsst ihr feststellen, dass die Besatzung zu Monstern geworden sind, die euch ans Leder wollen. Neben der Suche nach Isaacs Freundin Nicole geht es deshalb in Dead Space vor allem ums blanke Überleben, wobei ihr größtenteils auf euch allein gestellt seid. Die Sound- und Lichtkulisse trägt dazu bei, dass das Spiel euch auf einen echten Horror-Trip mitnimmt, der lang im Gedächtnis bleibt.

5. Metroid Prime (von Hannes)

Eigentlich Samus Aran ja nur deswegen die fragwürdige Bezeichnung als Kultfigur erhalten, weil ihr stylischer Kampfanzug mit einem derart großen Wiedererkennungswert gesegnet war. Eben diesen gab es aber in Metroid Prime ob des plötzlichen Perspektivwechsels kaum noch zu sehen. Mit dem Sprung auf den Gamecube wurde aus dem Sidescroller im Nu ein First-Person-Shooter und viel besser hätte diese Metamorphose kaum gelingen können. Mit grafischer Opulenz kann euch der Kampf gegen die Space Pirates heutzutage zwar nicht mehr von Destiny loseisen, aber das runde Gameplay und nahtlose Umsetzung laden noch immer zu einem ersten Kennenlernen mit der beliebten Kopfgeldjägerin ein.

4. Unreal (von Rae)

Erwähnen wir heute das Wort Unreal, dann meistens in Verbindung mit dem Anhängsel Engine, auf deren Grundlage unzählige fantastische Spiele von Deus Ex bis BioShock. Es wäre fast zu leicht, zu vergessen, dass alles mit einem Spiel mit diesem Namen begann, wäre es nicht so verdammt gut gewesen. Auf den Spuren von Doom und Quake verbesserte Unreal nicht nur typische Shooter-Mechaniken, sondern verbesserte sie noch und bestach außerdem durch vorher nahezu ungesehene grafische Verbesserungen. Die Herzen der meisten Spieler eroberte der Science-Fiction-Shooter, der euch auf den Planeten Na Pali entführt, durch die Möglichkeit, modden und das Gameplay so selbst noch erweitern zu können. Heute mag das nichts allzu Besonderes mehr sein, zum Zeitpunkt des Erscheinens von Unreal sah das allerdings völlig anders aus. Vielleicht ist es vor allem Nostalgie, doch wenn wir über Weltall-Shooter sprechen, dann kommen wir um Unreal einfach nicht herum.

3. Halo-Reihe (von Rae)

Wenn es um Weltraum-Shooter geht, darf der Masterchief natürlich nicht fehlen. Bevor Bungie mit Destiny in die Welten des Alls aufbrach, erschufen sie mit der Halo-Reihe, die mittlerweile in den Händen von Entwickler 343 Industries liegt, einen Kult-Klassiker. Zu verdanken ist das vor allem dem gelungenen Multiplayer, der unzählige Stunden von Millionen von Gamern verschlang und sie an ihre Xbox-Konsolen fesselte. Mittlerweile ist der Science-Fiction-Supersoldat Master Chief eine feste Größe im Olymp der Videospielcharaktere und es ist schwierig, sich eine Gaming-Welt ohne ihn vorzustellen. Zum Glück müssen wir das auch gar nicht, denn Halo 5: Guardians wurde bereits angekündigt. Da die Halo-Reihe mit fast jedem Teil besser wird (obwohl Halo 3 wohl für immer einen besonderen Platz im Herzen vieler haben wir), dürfen wir zurecht gespannt auf den nächsten Teil der Xbox-exklusiven Science-Fiction-Saga sein.

2. Mass Effect 3 (von Rae)

Allem voran ist Mass Effect ein RPG und weniger ein Shooter. Allerdings nahmen die Shooter-Elemente mit jedem Teil der Trilogie weiter zu und wurden zu einem immer zentraleren Feature der Reihe. Und zu einem immer besseren. War das Gunplay im ersten Teil noch unbeholfen und müßig, fühlte es sich gerade in Mass Effect 3 flüssig an und brachten eine neue Dynamik ins Gameplay. Das zeigt sich nicht nur im Hauptspiel, sondern vor allem im überraschend gelungenen Koop-Multiplayer. Obwohl er gerade bei seiner Ankündigung auf nicht sonderlich viel Gegenliebe stieß, wurde er schließlich zu einem solchen Fan-Favorite, dass nun auch Dragon Age: Inquisition um einen Koop-Teil erweitert wurde. Mass Effect ist gerade deshalb ein so guter Shooter, weil er eigentlich gar keiner ist und daher eine Menge Abwechslung bietet. Das gelungene Shooter-Gameplay ist nur das i-Tüpfelchen der BioWare-Reihe, die vor allem durch Charaktere und Story punktet. Davon könnten sich eine Menge reine Shooter noch ein Scheibchen abschneiden.

1. Borderlands 2 (von Hannes)

Wenn euch bei Destiny nicht nur der schießwütige Ausflug ins Weltall reizt, sondern ihr eure überflüssige Munition am liebsten von wackeligen RPG-Gerüsten aus auf die Gegner verteilt, ist der Schritt zu Borderlands sicherlich kein falscher. Das solide Gameplay des Erstlings wurde ebenso solide ausgebaut und mit einer geistreich witzigen Geschichte unterlegt, die euch mit Sympathie statt Spannungsbögen auf Pandora hält. Das überragende Loot-System offenbart zudem die wahre Gefahr von Schusswaffen, in ihrer schieren Masse zu ertrinken ist weitaus wahrscheinlicher als durch ihren eigentlichen Zweck zu Grunde zu gehen. Auch wenn sich nach Stunden der humoristischen Reizüberflutung der Anschein von Repetivität einstellen könnte, fällt die Rückkehr in die Grenzlande eigentlich nie schwer. Tatsächlich wird sie nur leichter.

Was ist euer liebster Shooter, der euch auf fremde Planeten entführt?

moviepilot Team
SetupWizard Philipp Neubauer
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