Die Wissenschaft erklärt, warum Let's Plays so erfolgreich sind

Woher kommt der Erfolg?
© PewDiePie
Woher kommt der Erfolg?

Let's Player wie Felix Kjellberg, auf YouTube besser bekannt als PewDiePie, dürfen sich über stetig wachsende Abonnentenzahlen und Videoaufrufe freuen. Im Falle des gebürtigen Schweden ist die Popularität sogar so groß, dass er im Rahmen des Bezahl-Services YouTube Red sogar der Star einer eigenen Realityshow namens Scare PewDiePie ist. Auf Talk Amongst Yourselves erklärt die Wissenschaft nun, warum viele von euch eigentlich so gerne anderen beim Spielen zuschauen.

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Drei Aspekte liegen dieser Begeisterung zugrunde: die Wirkung der Spiegelneuronen, Empathie sowie die Inhalte der Videos. Beim Spiegelneuron handelt es sich um eine Nervenzelle. Sie wird stimuliert, wenn ihr jemandem dabei zuseht, wie er oder sie eine Handlung ausführt. Wegen des dadurch aktivierten Spiegelneurons erfolgt eine Stimulation derselben Hirnregionen, die ebenfalls aktiv wären, wenn ihr selbst die Handlung durchführen würdet. Beim Schauen von Let's Plays bedeutet es, dass euer Hirn die auf euch einprasselnden Reize im Grunde genauso verarbeitet wie wenn ihr selbst das Spiel spielen würdet.

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Wenn ihr Let's Plays anschaut, spielt ihr aber nicht nur buchstäblich im Kopf mit. Dank eurer Empathie erfolgt darüber hinaus eine Identifikation mit dem Spielenden. Gestützt wird das außerdem durch Videos, die die Persönlichkeit des Let's Players, den dazugehörigen Humors oder die getroffenen Entscheidungen in den Mittelpunkt rücken. Gegensätzlich dazu gibt es aber auch YouTuber, die nicht auf die eigene Person (wie PewDiePie oder Gronkh), sondern auf das jeweilige Spiel selbst zu Unterhaltungszwecken setzen.

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