Panik im Internet

Guild Wars 2 sorgt in China für Angst und Schrecken

Foto-Shooting
© NCSoft
Foto-Shooting

Sichtungen von vermeintlichen Monstern, Geistern oder anderen Kreaturen sind mit zunehmender Popularität des Internets immer häufiger zu finden. Dabei ist es wenig überraschend, dass der Großteil davon – um nicht zu sagen alle – sich als Fake herausstellen. Der Vorfall, der vor Kurzem in China für Aufsehen gesorgt hat, fällt da etwas aus dem Schema, denn die Begegnung zwischen einem Wanderer und einem Gollum-ähnlichen Wesen ist tatsächlich so passiert.

Das Ganze ereignete sich in Huairou, einem Stadtbezirk von Peking. Der junge Mann war mit Freunden in der Gegend unterwegs, um zu klettern. An einem kleinen Bach angekommen traf er dann auf das vermeintliche Monster, woraufhin er schnell die Kamera zückte, um Bilder zu schießen. Als die Kreatur ihn bemerkte, machte sie sich aus dem Staub und auch der Fotograf suchte schnell das Weite. Die Schnappschüsse landeten daraufhin im Internet und verbreiteten sich wie ein Lauffeuer.
Monster-Sichtung
Wie Dailydot berichtet, wurde das Ereignis im sozialen Netzwerk Sina Weibo, das in China sehr populär ist, knapp 16 Millionen Mal erwähnt. Und auch im Rest des Internets sorgte die merkwürdige Begegnung für Aufregung, Angst und letztlich auch Lacher, denn der eigentliche Grund für die Sichtung hat nichts mit Monstern zu tun. Zumindest nicht mit echten.

Schuld an der Panikattacke ist ein Foto-Shooting zum Online-Rollenspiel Guild Wars 2. Im Guild Wars-Universum gibt es eine Rasse namens Asura, die zugegebenermaßen etwas eklig aussehen, in etwa wie Gollum aus Der Herr der Ringe: Die Gefährten oder Dobby aus Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1. Mit viel Schminke und Maskenarbeit wurde ein Schauspieler so hergerichtet wie die kleinen Wesen aus dem Spiel, zwischendurch brauchte er allerdings eine Pause, weswegen er sich vom Set entfernte, um sich an dem kleinen Bach zu erfrischen. Genau in dem Moment war auch der chinesische Wanderer dort, was für die absurde Begegnung und die Aufregung im Internet gesorgt hat. Die komplette Sammlung an Bildern findet ihr hier.
Foto-Shooting
Alles halb so wild also, für kurze Zeit war das chinesische Netzwerk allerdings im Ausnahmezustand.

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