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No Man's Sky – Der heimliche Gewinner der E3?

No Man's Sky
© Hello Games
No Man's Sky

Mittlerweile hat die diesjährige E3 ein Ende gefunden und ihre Tore geschlossen. Natürlich gab es jede Menge Spiele zu sehen, aber zwischen Uncharted 4, Halo 5 und den anderen Hochkarätern stach ein Spiel ganz besonders heraus. No Man’s Sky ist ein Sci-Fi-Open World-Titel, der uns aber nicht nur ein paar Quadratkilometer zur Verfügung stellt, sondern gleich ein ganzes Universum.

Aus der Ego-Perspektive heraus sollen wir in unser Raumschiff steigen, schwerelose Gefechte führen und in Pastellfarben getauchte Planeten erkunden dürfen. Jeder dieser Planeten wird dabei mehr oder weniger zufallsgeneriert, sprich prozedural geschaffen. Ähnlich wie bei Minecraft lassen sich die unterschiedlichen Landschaften, die Flora und Fauna sowie die verschiedenen Klimaverhältnisse tatsächlich vollkommen neu entdecken.

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Diese unendliche Spielwelt und die verführerische Optik üben sogar eine noch größere Faszination aus, wenn wir uns vor Augen halten, dass gerade einmal vier Entwickler für No Man’s Sky verantwortlich sind. Mit ihrem Konzept von parallelen Dimensionen, in denen die Spieler ihre unvermeidlichen Entdeckungen teilen können, ohne dass dabei tatsächlich ein echtes MMO-Gerüst aufrecht erhalten werden muss, machen die kreativen Köpfe von Hello Games das Beste aus ihren beschränkten Ressourcen.

Noch steht kein Releasetermin für No Man’s Sky fest, seit der Erstankündigung des PS4-Titels auf der VGX 2013 scheint sich aber bereits einiges getan zu haben.

Lassen wir uns hier nur blenden oder ist No Man’s Sky doch der eigentliche Gewinner der E3?

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Ich bin ein professioneller Motocross-Champion mit Abschlüssen in Kunstgeschichte und Paläontologie, der Picasso/Dinosaurier-relevante Kriminalfälle in seiner Freizeit aufklärt.

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