Rückkehr von Ellen Ripley

Sigourney Weaver über Alien: Isolation & Frauen in Games

Sigourney Weaver als digitale Ellen Ripley
© Koch Media / Sega
Sigourney Weaver als digitale Ellen Ripley

Für das Survival-Horrorspiel Alien: Isolation haben sich die Entwickler mächtig ins Zeug gelegt und versucht, die Atmosphäre des ersten Alien-Films einzufangen. Das geht so weit, dass sie sogar Sigourney Weaver engagiert haben, um Ellen Ripley zu sprechen. Obendrein bewegen wir uns durch eine originalgetreu nachempfundene Raumstation voller blinkender Röhrenbildschirme – ganz wie im Film. Die Schauspielerin zeigt sich in einem ausführlichen Interview mit The Mary Sue selbst von dem Detailgrad und ungewöhnlichen Ansatz des Spiels begeistert. Nebenbei schüttelt sie noch ein paar Weisheiten über Frauen in Spielen und der zugehörigen Branche aus dem Ärmel.

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Es war ehrlich gesagt ein wenig furchterregend für mich, nach 35 Jahren wieder durch die Korridore von Alien zu laufen und Ridley Scotts kleines Vögelchen auf und ab wandern zu sehen. Genau wie diese kleinen, verrückten Dinge, die die Entwickler in die Umgebung eingebaut haben, sie sind fantastisch. All diese Details sind wirklich fantastisch. [...] Das Spiel setzt den Zuschauer, den Fan hinters Steuer und du hast deine eigene Erfahrung, dass du lebst oder stirbst, basierend darauf, was für Entscheidungen du triffst. Was du hörst. Was du siehst. Welche Tür du aussuchst. Dein Urteil. Deine Entscheidung.

Neben der interessanten Aussage, dass die Schauspielerin gern die Alien-Saga mit einem fünften Teil abschließen würde, spricht Sigourney Weaver auch über die von Männern dominierte Spieleindustrie:

Ich habe gehört, dass es eine Männerdomäne ist, aber ich habe einfach schon eine Menge starker Rollen in Filmen gesehen und denke, wenn mehr Spiele in einem breiteren Spektrum entwickelt werden, werden auch die Charaktere komplexer. Das bedeutet meiner Meinung nach, dass es dann auch mehr weibliche Charaktere geben wird. Männer und Frauen. Ich glaube, die Spiele werden vielschichtiger und kreativer. [...] Vielleicht passiert das ja, wenn sich mehr Frauen entscheiden, in die Spiele-Entwicklung zu gehen. Als Jemand, der nicht viel über Spiele weiß, außer, dass er sie toll findet, habe ich das Gefühl, es sollte für alle Spiele geben, für jeden Geschmack. Ich bin mir sicher, dass das passiert. 

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