Vor 60.000 Zuschauern

Twitch-Streamer wird live von SWAT-Team heimgesucht

Mit der steigenden Beliebtheit von Live-Streams auf Twitch und anderen Plattformen kam auch der zweifelhafte Trend auf, bei der Polizei anzurufen und eine angebliche Geiselnahme im Haus des Streamers zu melden. Da in diesen Fällen meist ein SWAT-Team zum Einsatzort geschickt wird, sind diese Situationen meist mit Stress, Gewaltanwendung und Angst verbunden.

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Nun gab es abermals einen Vorfall, bei dem ein Twitch-User live vor 60.000 Zuschauern von einem SWAT-Team überrascht wurde. Die eigentliche Konfrontation mit der Polizei ist nicht zu sehen, aber Joshua Peters, so der Name des Runescape-Spielers, wendete sich im Anschluss unter Tränen an sein Publikum.

Er berichtet davon, dass sein 10-jähriger Bruder, der ahnungslos die Wohnungstür öffnete, von einer Gruppe Polizisten überrascht wurde, die ihre Waffen auf ihn richteten. Der offensichtlich unter Schock stehende Peters beschwor daraufhin seine Zuschauerschaft, dass sie seine Familie aus dem Spiel lassen und sich auf ihnen konzentrieren sollen, falls sie ein Problem mit ihm haben.

Nicht jeder SWAT-Angriff bleibt übrigens ohne Folgen für die vermeintlich anonymen Anrufer. Ein 19-jähriger Amerikaner wurde nun zu 5 Jahren Haft verurteilt, weil er einen falschen Alarm bei der Polizei meldetet und damit einen SWAT-Einsatz provozierte.

Was ist eurer Meinung nach die beste Methode um mit solchen Situationen umzugehen?

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Ich bin ein professioneller Motocross-Champion mit Abschlüssen in Kunstgeschichte und Paläontologie, der Picasso/Dinosaurier-relevante Kriminalfälle in seiner Freizeit aufklärt.

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