Community-Frage der Woche

Welche Spiele erinnern euch an eure Kindheit?

The Legend of Zelda: Ocarina of Time
© Nintendo
The Legend of Zelda: Ocarina of Time
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Bevor wir uns in dieser Woche voll und ganz dem nostalgischen Rückblick in die Kindheit widmen, beschäftigen wir uns, wie gewohnt, mit euren Antworten auf die Community-Frage der letzten Woche. Allem Anschein nach wollen viele von euch gemeinsam mit einem Videospiel ihrer Wahl am Strand einer einsamen Insel angespült werden, denn die Beteiligung war sehr rege — vielen Dank dafür. Shepardo entscheidet sich wie aus der Pistole geschossen für Counter-Strike: Global Offensive, robilein nimmt Call of Duty: Black Ops 3 mit und Ollum666 vertraut dem Potenzial No Man's Sky, auch wenn dessen Release noch in der Zukunft liegt.

Heute soll es aber um Videospiele gehen, die ihr ganz besonders mit eurer Kindheit in Verbindung bringt. Vielleicht habt ihr euch schlafend gestellt, nur um dann noch ganz lange wach zu bleiben und Tetris zu spielen, habt euren Geschwistern fast die Köpfe bei Street Fighter II eingeschlagen oder in Space Invaders die Welt gerettet und euch dabei wie die Größten gefühlt.

Wie viel Potenzial in diesen schönen Erinnerungen an die Vergangenheit steckt, zeigte unlängst Stardew Valley, das auf Steam komplett durch die Decke ging. Der Entwickler vermisste ganz einfach einen neuen Harvest Moon-Ableger, machte sich daraufhin selbst ans Werk und programmierte den Indie auf eigene Faust.

Conny reizte der Wettkampf in Pokémon Pinball und Need for Speed III: Hot Pursuit

Mein Game Boy und ich waren früher unzertrennlich und ich habe Ableger des Pokémon-Franchises wie Pokémon Blau und Pokémon Trading Card Game regelrecht verschlungen. Viel stärker assoziiere ich aber Titel, die vorrangig durch Konkurrenzkämpfe zwischen mir und meinem Vater geprägt wurden, mit meiner Kindheit. Dazu zählen Pokémon Pinball, in dem mein alter Herr sich ständig mit unschlagbaren Höchstpunktzahlen an die Spitze der Highscores zementierte, und Need for Speed III: Hot Pursuit, das mich die ersten Nachmittage meines Lebens bei Rennen um den ersten Platz an die PlayStation fesselte.

Dom hat seine schönsten Kindheitserinnerungen auf The Secret of Monkey Island versteckt

Ich sehe schon das angedeutete Kopfschütteln einiger Kollegen vor meinem inneren und äußeren Auge: "Was, Dom spricht schon wieder über Monkey Island?" Ja, tut er und dieses Mal brauche ich nicht mal einen Vorwand!

The Secret of Monkey Island und die Abenteuer von Guybrush Threepwood gehören zu den ganz großen Wundern meiner Kindheit. Nicht ermöglichte dieses Spiel eine meiner ersten Erfahrungen mit der virtuellen Welt, sondern war auch immer wieder Grund genug für meine Familie, sich gemeinsam um den Monitor zu versammeln: In einer Familie, die Dickköpfigkeit mit den Löffeln gefressen hat, sorgte Monkey Island für ungewöhnlich idyllische Momente.

Bis heute spiele ich The Secret of Monkey Island mindestens einmal im Jahr durch und sauge so viel Nostalgie in mich auf, wie nur irgendwie möglich. Und wenn tatsächlich irgendwann ein echtes, neues Monkey Island im Stile der alten Spiele angekündigt wird, werde ich vielleicht ohnmächtig. Ach was, vielleicht, ganz bestimmt sogar.

Rae hat jede Menge Erinnerungen an Spiele, die sie nicht hätte spielen dürfen

Wenn ich über meine Kindheit und Videospiele rede, dann erwähne ich zwangsläufig immer meine Erfahrungen mit Doom II, das einen Stellenwert in meinem Leben hat, den sich sonst kaum ein Spiel sichern konnte. Ich kenne noch immer alle Cheat-Codes und auch heute noch liegen die alles andere als legal erstandenen grauen Disketten noch im Regal hinter mir. Doom ist für mich Kindheit.

Ich habe aber nicht nur blutrünstige Pixelmassaker gespielt. Ich erinnere mich an viele Stunden mit Rayman, mit Oscar, mit den Lemmingen (in der Weihnachtsedition!), mit Jill of the Jungle, mit Indiana Jones and the Fate of Atlantis, mit Hugo, mit – ich bekomme gerade das Gefühl, dass ich ein wenig zu viel gespielt habe.

Janna hat die besten Erinnerungen an weite Reisen

Das erste Spiel, das ich ganz alleine ausgesucht und gespielt habe, ist Pokémon Gelb. Das hat mich auf jeden Fall extrem lange beschäftigt und ist mir auch heute noch eine meiner liebsten Videospiel-Erinnerungen. Auch wenn ich Pikachu kurzfristig doch gehasst habe, weil es sich einfach nicht entwickeln wollte. Ansonsten fand ich es toll, dass die Elektromaus direkt hinter meinem Avatar herlief.

Das nächste Spiel, was absolut untrennbar mit meiner Kindheit verbunden ist, ist The Legend of Zelda: Ocarina of Time. Das lag vielleicht auch daran, dass ich in etwa so alt war wie Link zu Beginn und mich deswegen sehr stark mit ihm identifiziert habe. Und daher auch schreckliche Angst vor den riesigen Bossen hatte. Aber ich konnte mit ihm eine Welt erkunden, die ziemlich spannend war. Für einige der Lieder kann ich immer noch die richtigen Tasten aufsagen.

Später kam dann noch Final Fantasy X dazu, wieder eine unerwartete Reise eines vergleichsweise jungen Charakters. In das Spiel habe ich so unendlich viele Stunden gesteckt, das es mich schon selbst erstaunt. Und als ich dank Windpocken einen Monat im Bett bleiben musste, hat Spira mir die dringend nötige Unterhaltung geboten.

Die Kindheit von Hannes hat nie aufgehört

Es ist sehr schwer, zu entscheiden, welche Videospiele es denn nun waren, die die eigene Kindheit geprägt haben. Gespielt habe ich unzählige Titel, doch nur die wenigsten hatten irgendwie Einfluss darauf, wie ich heute an meine Zeit als Klein-Hannes denke. Aber ein Franchise verbinde ich tatsächlich bis heute mit meiner Kindheit: Worms.

Die kriegerischen Würmer und das taktische Gameplay haben mich damals sehr fasziniert und vor allem Worms 2: Armageddon hat über Jahre hinweg dafür gesorgt, dass ich alle meine Freunde zu wirbellosen Gefechten herausgefordert habe. Während ich aber andere für mich wichtige Franchises (Super Mario Bros., Final Fantasy) auch heute nicht vergessen habe, verbinde ich Team 17 mit meiner Kindheit.

Phils Kindheit war voller Dinos

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass meine Mutter und ich für meinen Bruder Dino Crisis 2 kaufen sollten. Ich war viel zu jung, aber Mama brauchte natürlich Unterstützung im Media Markt-Dschungel voller PlayStation-Titel. Selbst spielen durfte ich bei der Ankunft zu Hause nicht, stattdessen blieb mir nichts anderes übrig, als auf meinen Bruder zu warten. Als ich Dino Crisis 2 dann endlich selbst ausprobieren durfte, war es Liebe auf den ersten Blick. Und auch heute kann sich der Titel noch sehen lassen!

Und nun seid ihr an der Reihe!

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