Swatting

Wie ein Streamer eine Stadt in Aufruhr versetzte

Ein SWAT-Team besuchte einen Streamer
© Steam-Community
Ein SWAT-Team besuchte einen Streamer

Dass das Internet nicht unbedingt der netteste Ort ist, dürfte für die meisten sicherlich nichts Neues sein. Cyber-Mobbing und Datendiebstähle im großen Stil sind an der Tagesordnung und nun ist ein neuer Trend auf dem Vormarsch.

Die Rede ist vom sogenannten Swatting, bei dem es darum geht, dass Unbekannte die Polizei alarmieren und ihr mitteilen, dass am Wohnort eines bestimmten Streamers auf Twitch eine Geiselnahme stattfindet oder mit einer scharfen Bombe zu rechnen ist. Die Vorwürfe sind dabei alles andere als berechtigt; die eintreffenden Spezial-Teams finden lediglich den nichts ahnenden Spieler vor, der nichts Böses im Schilde führt.

Das neueste Beispiel ist der Counter-Strike-Spieler Jordan Mathewson aus Littleton, Colorado, der unter dem Namen Kootra bekannt ist. Während er streamte, ging ein Anruf bei der örtlichen Polizei ein, der behauptete, dass in Mathewsons Büro ein Schusswechsel stattfindet. Daraufhin machte sich laut DailyDot ein SWAT-Team daran, das Haus zu stürmen. Weil jeder Zuschauer live dabei sein konnte, dauerte es nicht lang, bis das Geschehen auch auf YouTube zu finden war:

Besonders brisant wird der Vorfall dadurch, dass wegen des Streichs ganze drei Schulen zeitweise geschlossen und Gebäude in der Nähe evakuiert wurden. Bilder von der Situation findet ihr auf dem Twitter-Account von 7NEWS Denver Channel.

Mathewson ist der Gründer des bekannten Counter-Strike-Clans The Creatures und ist in der Szene sehr bekannt.

Solche Streiche und Fake-Calls sind weder lustig noch in irgendeiner Weise vertretbar. Ist das der größte Nachteil von Twitch und Co.?

moviepilot Team
SetupWizard Philipp Neubauer
du folgst
entfolgen
Alles runter.
Das könnte Dich interessieren

Deine Meinung zum Artikel Wie ein Streamer eine Stadt in Aufruhr versetzte

Bf64a5ef5cd14da58d884f5286027481