3 Dinge, die ihr dank The Division über euch selbst lernen können

The Division
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Wenn wir Frank Sinatra oder wahlweise meiner Kritik Glauben schenken dürfen, so scheint sich der Ausflug in die Post-Apokalypse von The Division — zumindest aus spielmechanischer Perspektive — zu lohnen: Ja, es ist ein Ort, an dem wir uns erst bewähren müssen, aber der Weg bis an die (Level-)Spitze macht enormen Spaß. Und mehr noch: Spielstunde um Spielstunde werdet ihr dank der Spielerfahrung, die The Division bietet, immer mehr über euch selbst lernen. Was ich damit meine, fragt ihr, während euer Mauszeiger womöglich schon zum kleinen X oben rechts wandert? Halt, stopp: Das verrate ich euch gerne.

Kleider machen Leute vs. Leute machen Beute

Eine tolle Idee, die uns The Division schon in den ersten Spielminuten präsentiert, ist die Unterscheidung von hübschen, aber im Grunde nutzlosen Kleidungsstücken und kampftauglicher Ausrüstung. Das klassische Rollenspiel-Problem, mit guten Rüstungswerten, dafür aber hässlich wie die Nacht ins Gefecht rennen zu müssen, ist damit für die vielen Division-Agenten weltweit gelöst. Allerdings bedeutet die bloße Möglichkeit, sich mit modernen Winterjacken, schicken Kaki-Hosen und modischen Halswärmern einzukleiden nicht gleichzeitig, dass ihr dieses Angebot auch nutzt.

Ich persönlich gehöre offenbar zu den Mode-Fetischisten, die auch nicht davor zurückschrecken, während einer Mission die frisch gefundene Bommelmütze anzuprobieren. Die Farbe muss stimmen, der Bommel muss richtig liegen und unbequem darf die Hose auch nicht aussehen. Viele meiner regelmäßigen Mitspieler hingegen haben seit Spielstart kein einziges Mal an ihrem Aussehen herumgepfuscht und konzentrieren sich viel lieber auf Kampfwesten und Knieschoner. Unbegreiflich, wenn ihr mich fragt.

Einsamer Wolf vs. Rudeljäger

The Division gibt sich größte Mühe, euch ständig daran zu erinnern, dass ihr auch gemeinsam mit anderen Spielern gegen Kriminelle kämpfen könnt. Und tatsächlich macht der gemeinsame Ausflug mit Freunden und den schnell gefundenen Matchmaking-Dates auch wirklich Spaß. Neben dem positiven Effekt ständig erhobener Mundwinkel erleichtert das Zusammenspiel aber auch so manchen Angriff auf die verschiedenen KI-Bosse, die euch alleine durchaus gefährlich werden können.

So gut ich diese Vorteile während meiner intensiven Beschäftigung mit The Division auch kennengelernt habe, so ungerne habe ich jetzt noch Mitspieler in meinem Squad. Während meine Freunde erst jetzt allmählich beginnen, ihre Charaktere großzuziehen, bin ich dank meiner Arbeiten am gamespilot-Review zum Spiel bereits im Endgame. Doch die durchgängig miesen Headsets, die offenbar von Agenten weltweit getragen werden, verlangten meinen Ohren zuliebe nach einem Schlussstrich. Und tatsächlich habe ich Gefallen daran gefunden, alleine Story-Missionen durchzuspielen. Zwar steigt so auch der Schwierigkeitsgrad in windige Höhen, doch ist mir diese Herausforderung in den meisten Fällen viel lieber, als tendenziell unterfordert und gemeinsam mit Freunden New York in den Erdboden zu stampfen.

PvP-Vagabund vs. Menschenfreund

Die Dark Zone ist das PvP-Gelände von The Division und minütlich Austragungsort blutiger Kämpfe um Loot und Ehre. Und die Verlockung, statt selbst Gegenstände zu sammeln, diese einfach aus dem Rucksack der anderen Spieler zu klauen, ist unverschämt groß. Die Konsequenz dieser virtuellen Straftat ist der Status als Rogue, der euch vorübergehend auf eine globale Abschussliste setzt. Aber für Adrenalin-Junkies und die Gefahr liebende Agenten ist dieses Risiko Teil des Spaßes.

Tatsächlich aber hat sich bereits in der ersten Woche seit Release des Spiels herauskristallisiert, dass ungemein viele Spieler viel lieber auf das gemeinschaftliche Looten und Leveln aus sind, statt sich Beute streitig zu machen. So durfte ich schon zahlreiche Male beobachten, wie verletzten, fremden Spielern am Hubschrauber-Landeplatz wieder auf die Beine geholfen wurde, damit diese noch rechtzeitig ihre Beute aus der Dark Zone schaffen können.

Dieser hohe Anteil an sozial und kooperativ spielenden Agenten hat mich ehrlich gesagt überrascht — und ich hoffe, dass sich diese Menschenfreunde auch auf Dauer nicht von ihrem Pfad der Rechtschaffenheit abbringen lassen werden. Und denkt immer daran: Wenn ihr es in New York, dem Schauplatz von The Division, bis an die Spitze schafft, gelingt euch das sonst überall auch. Versprochen. Quasi.

Was habt ihr noch über euch selbst herausgefunden, nachdem ihr die ersten hundert Schritte in New York verbracht habt? Der Kommentarbereich wartet auf eure Erfahrungsberichte!

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