Stellungnahme

PewDiePie erklärt, warum wir an YouTube Red selbst schuld sind

Let's Player bezieht Stellung
© PewDiePie
Let's Player bezieht Stellung

Wie Kotaku berichtet, hat Let's Player und Internet-Berühmtheit PewDiePie unlängst auf Tumblr Googles neuen Bezahl-Service YouTube Red verteidigt. Für das neue Angebot des Konzerns soll der Schwede mit seiner Reality-Show Scare PewDiePie als Zugpferd dienen und damit zu einem von zehn sogenannten YouTube Originals zählen, die exklusiv für Kunden verfügbar sein sollen.

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Für einen Obolus von 10 US-Dollar pro Monat soll YouTube Red seinen Abnehmern nicht nur exklusive Inhalte bieten, sondern auch ein werbefreies YouTube, Zugang zu Google Play Music sowie die Möglichkeit, Videos herunterzuladen, um sie anschließend offline anschauen zu können. Dass von diesem Geschäftsmodell nicht jeder begeistert sein wird, war abzusehen. Doch PewDiePie führt uns jetzt vor Augen, dass einige von uns nicht ganz unschuldig am Konzept YouTube Red sind.

Ich denke, dass viele das Folgende nicht verstehen: YouTube Red existiert hauptsächlich als eine Gegenmaßnahme zu AdBlock. Die Nutzung von AdBlock ist nicht gleichbedeutend damit, dass eine Person schlauer als andere ist und über dem System steht. YouTube Red existiert, weil die Nutzung von AdBlock Konsequenzen nach sich zieht.

Darüber hinaus gingen YouTubern, laut PewDiePie, durch die Nutzung von AdBlock rund 40 Prozent ihrer Werbeeinnahmen verloren und das stelle besonders für abonnentenschwache Kanäle ein Problem dar.

Am 28. Oktober 2015 geht YouTube Red in den USA an den Start, 2016 soll der Bezahl-Service dann auch zu uns hinüber schwappen.

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